Du hast kein Contentproblem. Du hast ein Entscheidungsproblem. Warum kaufen meine Follower nicht?
- janinewirtz

- 4. Aug.
- 10 Min. Lesezeit
Warum kaufen deine Follower nicht, obwohl du regelmäßig Content veröffentlichst?
In den meisten Fällen fehlt dir nicht noch ein Reel, noch eine bessere Hook oder noch mehr Mehrwert. Das Problem: deine potenziellen Kundinnen verstehen nicht klar genug, warum sie sich ausgerechnet für dich entscheiden sollen. (Ja... hart. Aber wahr.)
Du hast deshalb wahrscheinlich kein Contentproblem.
Du hast ein Entscheidungsproblem.
Und damit meine ich nicht nur das Entscheidungsproblem deiner Community. Ich meine auch dein eigenes.
Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick
Wenn Menschen deinen Content konsumieren, aber nicht kaufen, fehlt häufig mindestens einer dieser Punkte:
eine klare Haltung, für die du stehst
eine erkennbare Persönlichkeit
echte Identifikation mit dir und deiner Welt
Vertrauen in dich und deine Arbeitsweise
ein konkreter Grund, warum dein Angebot für sie relevant ist
eine klare Einladung, die nächste Entscheidung zu treffen
Mehr Reichweite kann dieses Problem nicht automatisch lösen.
Mehr Menschen, die nicht verstehen, warum sie sich für dich entscheiden sollen, machen dein Problem nur größer sichtbar. Du musst erst an diesen Punkten arbeiten....
Warum kaufen deine Follower nicht?
Vielleicht postest du regelmäßig und machst Storys, schreibst Newsletter, entwickelst Produkte und versuchst, auf Instagram sichtbar zu werden.
Trotzdem kaufen die Menschen nicht. Sie schauen nur zu. Sie liken. Sie speichern vielleicht einen Beitrag. Sie schreiben dir: „Du bist so inspirierend.“
Und dann passiert: nichts.
Das liegt nicht zwangsläufig daran, dass dein Content schlecht ist. Es liegt häufig daran, dass dein Content keine Entscheidung vorbereitet.
Die Menschen verstehen zwar, was du machst, aber nicht deutlich genug:
warum sie genau das jetzt brauchen
warum sie dir vertrauen können
warum dein Weg zu ihnen passt
warum sie sich für dich statt für jemand anderen entscheiden sollen
was sich durch dein Angebot konkret für sie verändert
Das Problem:
Dein Content liefert Informationen.
Aber Informationen allein verkaufen nicht. (Nein... wirklich nicht!)
Mehr Content ist nicht automatisch mehr Verkauf
Ja, du musst sichtbar sein. Definitiv! !Gerade am Anfang deines Business bringt es dir wenig, zweimal pro Woche halbherzig etwas zu veröffentlichen und anschließend enttäuscht festzustellen, dass dich niemand kennt.
Menschen können sich nur für dich entscheiden, wenn sie wissen, dass du existierst.
Trotzdem ist mehr Content nicht automatisch die Lösung. Denn selbst wenn morgen plötzlich 10.000 Menschen deinen nächsten Beitrag sehen, bedeutet das nicht, dass diese 10.000 Menschen kaufen.
Mehr Reichweite löst keine unklare Positionierung.
Mehr Reichweite ersetzt kein Vertrauen.
Mehr Reichweite macht aus austauschbarem Content keine unverwechselbare Marke.
Sie sorgt nur dafür, dass mehr Menschen deine Unklarheit sehen.
Das ist unangenehm, aber deutlich hilfreicher als der nächste Tipp, du müsstest nur eine stärkere Hook schreiben.
Wir behandeln Content wie eine Produktionsmaschine
In den vergangenen Jahren wurde uns beigebracht, Content wie eine verdammte Produktionsmaschine zu behandeln.
Du brauchst:
mehr Hooks
bessere Hooks
mehr Reels
mehr Storys
mehr Reichweite
mehr Sichtbarkeit
mehr Mehrwert
mehr Trends
Und während du versuchst, all das umzusetzen, sollst du selbstverständlich noch dein Unternehmen führen, Kundinnen betreuen, Angebote entwickeln und ein halbwegs brauchbares Privatleben haben.
Menschen sind offenbar überzeugt, dass ein Unternehmen besonders professionell ist, richtig profitabel ist, wenn seine Inhaberin permanent kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht und ständig beschäftigt ist.
Ich habe vier Kinder.
Nein, ich habe keine Zeit für ein kompliziertes Business. Und ich habe auch keine Lust darauf. (Jetzt ist es raus... Ich geb ein Scheiß drauf. Jahrelang hab ich kaum geschlafen und alles erzwingen wollen. Der Druck war groß und mittleriweile wissen wir doch beide: mit zu viel Druck - kommt nur Scheiße bei raus!)
Ich will kein Unternehmen, das nur dann verkauft, wenn ich jeden Tag auf Instagram auftauche und versuche, den Algorithmus bei Laune zu halten. Ich will ein Unternehmen, das verstanden hat, wie Menschen denken. Wie Menschen Vertrauen aufbauen.
Wie sie Angebote wahrnehmen. Und was in ihnen passieren muss, damit aus:
„Das klingt interessant.“
ein klares: „Das will ich.“ wird.
Was ist ein Entscheidungsproblem im Marketing?
Ein Entscheidungsproblem entsteht, wenn ein potenzieller Kunde zwar Interesse hat, aber keine ausreichende Klarheit, Sicherheit oder emotionale Verbindung spürt, um zu kaufen.
Der Mensch sieht dein Angebot, kann die Entscheidung aber nicht eindeutig für sich beantworten.
Er fragt sich möglicherweise:
Ist das wirklich für mich?
Versteht diese Person meine Situation?
Funktioniert ihr Weg auch für mich?
Kann ich ihr vertrauen?
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Ist dieses Angebot den Preis wert?
Was unterscheidet sie eigentlich von den anderen?
Wenn dein Content diese Fragen nicht beantwortet, bleibt der Mensch im Beobachtermodus. Er konsumiert nur. Findet dich interessant.
Aber er entscheidet sich nicht.
Verkaufen bedeutet deshalb nicht, einen Menschen zu überreden.
Verkaufen bedeutet, eine Entscheidung so gut vorzubereiten, dass der richtige Mensch sie klar und selbstbestimmt treffen kann.
Guter Content bereitet Entscheidungen vor
Content hat nicht nur die Aufgabe, Wissen zu vermitteln.
Dein Content sollte deiner Community helfen, sich selbst, ihr Problem und den möglichen nächsten Schritt klarer zu erkennen.
Er sollte zeigen:
Das ist das Problem, das du gerade erlebst.
Das ist der Grund, warum deine bisherigen Versuche nicht funktionieren.
So denke ich darüber.
So würde ich es lösen.
Das verändert sich, wenn du diese Entscheidung triffst.
Und das ist der Raum, in dem ich dich dabei unterstütze.
Das bedeutet nicht, dass jeder Beitrag verkaufen muss.
Es bedeutet aber, dass dein gesamter Content auf dieselbe Welt einzahlen sollte.
Deine Beiträge dürfen verschiedene Geschichten erzählen. Sie sollten trotzdem erkennen lassen, wofür du stehst, woran du glaubst und welche Veränderung du mit deiner Arbeit möglich machst.
Vertrauen ersetzt den Einwandbehandlungszirkus
Natürlich dürfen Einwände angesprochen werden.
Du kannst erklären, warum dein Angebot seinen Preis wert ist, für wen es geeignet ist und welche Voraussetzungen jemand mitbringen sollte.
Aber wenn du am Ende 48 Story-Slides brauchst, um einen Menschen davon zu überzeugen, dass dein Angebot vielleicht doch nicht komplett überflüssig ist, liegt das Problem meistens früher.
Vertrauen wurde nicht ausreichend aufgebaut.
Deine Community sollte nicht erst am Tag der Verkaufsöffnung erfahren:
wie du arbeitest
was dir wichtig ist
welche Ergebnisse du anstrebst
welche Haltung du vertrittst
wie du Entscheidungen triffst
was du von deinen Kundinnen erwartest
was es bei dir nicht gibt
Das alles gehört in deinen alltäglichen Content. Das Ziel ist doch nicht, dass jeder Mensch alles von dir kauft. Das Ziel ist, dass die richtigen Menschen irgendwann sagen:
„Wenn Janine das anbietet, schaue ich es mir an. Denn ich weiß, wie sie denkt, wie sie arbeitet und wofür sie steht.“
Das ist keine Manipulation. Das ist eine starke Marke.
Personal Branding bedeutet nicht, dein Privatleben auszuschlachten
Viele Menschen hören „Personal Brand“ und denken sofort, sie müssten ihr Frühstück, jeden Streit mit ihrem Partner und die komplette Kindheit ihrer Kinder ins Internet stellen.
Nein.
Persönlichkeit zu zeigen bedeutet nicht, keine Grenzen mehr zu haben. Du musst nicht alles Privates teilen. Deine Kinder tanzen lassen oder halb nackt posen...
Du solltest aber persönliche Perspektiven zeigen.
Dazu gehören:
deine Weltanschauung
deine Werte
deine Haltung
deine Art, Entscheidungen zu treffen
deine Erfahrungen
deine Standards
deine Arbeitsweise
deine Meinung zu Entwicklungen in deiner Branche
Weiter gehts mit:
Wie denkst du über Erfolg?
Was bedeutet Freiheit für dich?
Wie führst du dein Unternehmen?
Welche Entscheidungen würdest du heute anders treffen?
Was lehnst du in deiner Branche ab?
Was glaubst du über deine Kundinnen?
Wie möchtest du, dass Menschen sich nach der Zusammenarbeit mit dir fühlen?
Genau dort entsteht Verbindung.
Deine Weltanschauung macht dich unverwechselbar
Menschen kommen zu mir und sagen: „Du bist immer so entspannt.“
In Feedbacks geht es nicht nur um Verkaufspsychologie, Marketing oder Businessstrategien.
Es geht auch darum, wie ich Entscheidungen treffe.
Wie ich mit meinen Kindern umgehe. Wie ich meine Ehe führe. Wie unser Familienleben funktioniert. Natürlich geht es in meinen Angeboten um Verkaufen, Unternehmensaufbau und strategische Entscheidungen.
Aber wenn Menschen in meinen engeren Räumen arbeiten, geht es nicht nur um die nächste Landingpage.
Dann sprechen wir auch darüber:
Wie geht es dir wirklich?
Wie läuft es zu Hause?
Wie gehst du mit dir selbst um?
Welche Entscheidungen vermeidest du?
Wo machst du dein Unternehmen unnötig kompliziert?
Denn dein Business existiert nicht in einem sterilen Vakuum.
Wenn deine Ehe seit Monaten beschissen läuft, du permanent erschöpft bist oder jede deiner Entscheidungen infrage stellst, wirkt sich das auf dein Unternehmen aus.
Menschen kaufen deshalb nicht nur dein Fachwissen. Sie kaufen auch deine Perspektive.
Deine Art, Probleme zu betrachten. Deine Standards. Deine Energie. Deine Art, Entscheidungen zu treffen.
Verstehst du es???
Ich denke...
Wie sollen Menschen bei dir andocken, wenn sie dich nicht kennen?
Es gibt Menschen und Unternehmen mit enormer Reichweite, bei denen du nach zehn Beiträgen immer noch nicht weißt, wofür sie eigentlich stehen.
Sie veröffentlichen korrekten Content. Sie machen nichts offensichtlich falsch.
Aber du vergisst sie trotzdem sofort wieder.
Warum?
Weil keine klare Persönlichkeit erkennbar ist. Sie haben keine Haltung.
Es entsteht einfach keine Reibung. Keine ehrlichen Perspektive.
Alles könnte genauso gut von 300 anderen Accounts kommen.
Die Menschen schauen vielleicht gelegentlich vorbei. Aber sie fühlen keine Verbindung.
Wenn du dagegen einen Menschen einmal wirklich tief berührst, kommt er wieder.
Nicht, weil du jeden Tag einen neuen Trick aus dem Ärmel schüttelst. (DAS IST BULLSHIT)
Sondern weil er sich in deiner Welt wiedererkennt.
Er fühlt:
„Diese Person versteht, wie ich denke.“
„Sie sagt das, was ich selbst noch nicht formulieren konnte.“
„Ich möchte lernen, Entscheidungen genauso klar zu treffen.“
Das ist Community-Aufbau.
Nicht das Sammeln möglichst vieler Follower.
Viele Follower bringen dir einfach nichts. Keinen Cent. Wenn keine Verbindung da ist...
Deine Personal Brand muss auch selektieren
Eine klare Personal Brand sorgt nicht nur dafür, dass Menschen sich angezogen fühlen.
Sie sorgt auch dafür, dass andere Menschen erkennen:
„Das ist nicht meine Welt.“
Und das ist gut.
Dein Content sollte deutlich machen:
Wer ist bei dir richtig?
Wer ist bei dir nicht richtig?
Wie arbeitest du?
Welche Haltung erwartest du?
Was können Menschen von dir erwarten?
Was wirst du ihnen nicht abnehmen?
Du bist nicht hier, um jeden Menschen zu retten.
Du bist nicht hier, um dich so klein und weich auszudrücken, dass theoretisch niemand widersprechen könnte. Denn selbst wenn du nur Muchisi-Bubu-Content veröffentlichst, werden dich nicht alle mögen.
Dann kannst du auch Tacheles sprechen.
Der Unterschied ist:
Tacheles schafft Klarheit.
Tacheles positioniert dich.
Tacheles gibt den richtigen Menschen einen Grund, sich bewusst für dich zu entscheiden.
Und eine klare Entscheidung ist die Grundlage für Verkäufe.
Lebe deinen Kundinnen die Entscheidungen vor
Ich frage mich bei meinen Kindern:
Wie sollen sie später leben?
Wie sollen sie Entscheidungen treffen, wenn sie 15, 16, 17 oder 18 Jahre alt sind?
Welche Haltung möchte ich ihnen vorleben?
Ich kann ihnen nicht erzählen, dass sie mutig leben sollen, während ich selbst jede Entscheidung davon abhängig mache, was andere Menschen über mich denken.
Genauso betrachte ich meine Kundinnen.
Ich frage mich:
Wie sollen sie sich in meiner Welt fühlen?
Wie sollen sie nach unserer Zusammenarbeit auftreten?
Welche Entscheidungen sollen sie anschließend treffen können?
Ich möchte keine Frauen erschaffen, die dauerhaft von mir abhängig sind.
Ich möchte keine Mauerblümchen, die bei jeder Businessentscheidung erst nach Erlaubnis fragen.
Ich möchte, dass sie klarer werden.
Dass sie sich selbst vertrauen.
Dass sie ihre Angebote vertreten.
Dass sie Verantwortung übernehmen.
Dass sie aufhören, ihr Business wie eine komplizierte Bastelaufgabe zu behandeln.
Diese Haltung muss aber bereits vor dem Kauf sichtbar sein.
Du kannst nicht erst im Coaching beginnen, deine eigentliche Weltanschauung zu zeigen.
Dein Content muss den Menschen vorher vermitteln, in welche Welt sie eintreten.
Storytelling zeigt nicht nur, was passiert ist
Storytelling bedeutet nicht, irgendeine emotionale Geschichte aus deiner Vergangenheit hervorzukramen und anschließend mit Gewalt eine Verkaufsbotschaft dranzukleben.
Eine Geschichte ist dann relevant, wenn sie zeigt:
wie du denkst
wie du Entscheidungen triffst
was dir wichtig ist
was du gelernt hast
warum du heute anders arbeitest
welche Wahrheit deine Community daraus für sich erkennen kann
Mein Mann und ich haben beispielsweise im März 2023 die Entscheidung getroffen, unser Haus zu verkaufen, unsere Kinder aus der Schule zu nehmen und uns aus Deutschland abzumelden.
Fand das jeder gut?
Nein. Ganz und Garnicht!
War es die richtige Entscheidung für jeden anderen Menschen?
Ebenfalls nein.
Aber darum geht es nicht.
Es war unsere Entscheidung. Wir mussten uns damit wohlfühlen. Wir mussten unser Familienleben führen. Nicht die Menschen, die von außen eine Meinung dazu hatten.
Solche Geschichten zeigen mehr über mich als jeder Beitrag mit dem Titel:
„Fünf Tipps für mutigere Entscheidungen.“
Die Tipps könnte dir auch eine KI ausspucken.
Meine Geschichte, meine Haltung und meine Perspektive gehören mir.
Nutze Mikromomente statt austauschbarer Tipps
Ein Mikromoment ist eine konkrete Alltagssituation, in der deine potenzielle Kundin ihr Problem erlebt.
Zum Beispiel:
Sie öffnet Instagram, sieht das nächste erfolgreiche Launch-Ergebnis einer anderen Unternehmerin und wirft daraufhin ihre eigene Strategie um.
Sie möchte einen Beitrag veröffentlichen, löscht ihn aber wieder, weil sie Angst hat, jemand könnte widersprechen.
Sie hat ein gutes Angebot, spricht aber so vorsichtig darüber, dass niemand versteht, warum es relevant ist.
Sie plant seit sechs Monaten ihren Funnel, obwohl noch kein Mensch ihr Angebot gekauft hat.
Sie erstellt eine neue To-do-Liste, weil sie die eine wichtige Entscheidung nicht treffen möchte.
Genau diese Situationen gehören in deinen Content. Denn in ihnen erkennt sich deine Kundin wieder. Sie denkt nicht nur: „Interessanter Tipp.“
Sie denkt: „Verdammt. Genau das mache ich.“
Und in diesem Moment entsteht Relevanz.
KI kann dich unterstützen, aber nicht für dich denken
Ich liebe KI. Ich nutze virtuelle Assistenten und eigene KI-Assistenten, weil ich mit vier Kindern effizient arbeiten möchte.
KI kann mir helfen:
Gedanken zu sortieren
Inhalte weiterzuverarbeiten
Podcastfolgen in Blogartikel umzuwandeln
Strukturen zu entwickeln
Prozesse zu vereinfachen
aus einem Kerngedanken verschiedene Formate zu erstellen
Aber die Grundlage muss von mir kommen. Meine Meinung. Meine Geschichten. Meine Erfahrungen. Meine Haltung. Meine Beobachtungen.
Wenn du KI benutzt, um möglichst schnell möglichst viel komplett austauschbaren Content zu produzieren, wirst du nicht unverwechselbarer.
Du wirst nur effizienter austauschbar.
Und das war vermutlich nicht der Businessplan.
Ein simples Business verkauft nicht nur über Instagram
Ich will kein Unternehmen, das zusammenbricht, sobald ich drei Tage keine Story mache.
Social Media ist ein wichtiger Teil des Systems. Aber Social Media ist nicht das ganze Unternehmen.
Ein smartes Verkaufssystem führt Menschen weiter:
Content → Interesse → Verbindung → Vertrauen → E-Mail-Welt → Angebot → Entscheidung
Deine Inhalte machen Menschen auf dich aufmerksam.
Deine Geschichten und deine Haltung sorgen dafür, dass sie bleiben.
Ein Freebie, ein Podcast oder ein kleines Produkt vertieft die Verbindung.
Deine E-Mails führen den Gedanken weiter.
Und dein Angebot ist schließlich die logische nächste Entscheidung.
Dafür brauchst du nicht 17 Funnel und 42 Tools.
Du brauchst einen klaren Weg, der immer wieder funktioniert.
Smart.
Simpel.
Menschlich.
Was du jetzt an deinem Content verändern solltest
Bevor du den nächsten beliebigen Mehrwertbeitrag produzierst, beantworte dir diese Fragen:
Welche klare Haltung wird in meinem Content sichtbar?
Welche Entscheidung soll meine Community durch diesen Inhalt leichter treffen können?
In welcher konkreten Situation erkennt sich meine Kundin wieder?
Was denkt sie gerade, das sie öffentlich niemals so sagen würde?
Welche meiner Erfahrungen macht diesen Inhalt unverwechselbar?
Woran erkennt ein Mensch, ob er bei mir richtig oder falsch ist?
Führt mein Content logisch zu meiner Welt und zu meinen Angeboten?
Du brauchst nicht zwangsläufig mehr Themen.
Du musst die Themen, die du bereits hast, tiefer erzählen.
Fazit: Dein Content muss nicht nur gefallen
Dein Content ist nicht dafür da, möglichst wenig Reibung zu erzeugen. Er ist nicht dafür da, jeden Menschen zufriedenzustellen. Und er ist auch nicht dafür da, täglich die Contentmaschine mit irgendeinem neuen Tipp zu füttern. Dein Content soll den richtigen Menschen helfen, eine Entscheidung zu treffen.
Für eine neue Perspektive. Für eine Veränderung. Für dein Angebot.
Und manchmal auch bewusst gegen dich.
Das ist völlig in Ordnung.
Denn eine starke Personal Brand entsteht nicht, wenn dich jeder ein bisschen nett findet.
Sie entsteht, wenn die richtigen Menschen sehr klar wissen:
„Das ist meine Welt.“
Du hast kein Contentproblem. Du hast ein Entscheidungsproblem. Und dieses Problem löst du nicht mit noch mehr austauschbarem Content. Du löst es mit Haltung, Persönlichkeit, Vertrauen und einem Verkaufssystem, das Menschen nicht überredet, sondern Entscheidungen vorbereitet.
Du willst herausfinden, welche konkreten Mikromomente deine Wunschkundin täglich erlebt?
Dann hol dir meine Anleitung und entwickle die ersten 50 Mikromomente deiner Zielgruppe. Damit produzierst du keinen beliebigen Mehrwert-Content mehr, sondern Inhalte, in denen sich deine potenziellen Kundinnen wirklich erkennen.
Du willst nicht länger jeden Tag Content produzieren und trotzdem darauf hoffen, dass irgendjemand kauft?
In RE:SELL entwickelst du ein smartes, simples und menschliches Verkaufssystem. Du lernst, wie Menschen Entscheidungen treffen, wie du Vertrauen aufbaust und wie deine Angebote zur logischen nächsten Entscheidung werden.


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