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Personal Brand aufbauen: Warum die meisten noch lange keine sind



Personal Brand ist gerade eines dieser Wörter, die wir so oft benutzen, dass man meinen könnte, jeder zweite Mensch mit einem Social Media-Account hätte inzwischen eine Personal Brand. Das Gesicht im Feed, ein paar persönliche Storys, drei Markenfarben und „Founder“ in der Bio und zack: Personal Brand.


Ich sehe das ein bisschen anders. Oh..jaaa...


Ich glaube sogar, dass die meisten Selbstständigen, Influencer und Unternehmer noch ziemlich weit davon entfernt sind, eine wirklich starke Personal Brand aufgebaut zu haben. Nicht, weil sie zu wenig posten oder ihre Positionierung noch nicht spitz genug formuliert haben, sondern weil ihnen etwas fehlt, das man weder in Canva bauen noch in einem Branding-Workshop innerhalb von 90 Minuten herausarbeiten kann.


Eier. Oh ja... Eier. Und eine harte Schale.


Ja, wirklich.

Denn eine Personal Brand braucht eine eigene Meinung. Sie braucht Haltung, Erfahrungen, Überzeugungen und eine Sicht auf die Welt, die nicht sofort zusammenfällt, nur weil fünf Menschen unter einem Reel schreiben, dass sie das anders sehen. Ja... du darfst kein Fähnchen im Wind sein und du musst aufhören - irgendjemanden gefallen zu wollen.


People Pleaser haben keinen Platz in der "Personal Brand Bubble". Zumindest werden sie keine echte und loyale Community aufbauen. Und genau darum gehts doch. Um eine Community, die mit dir wächst und mit der du wachsen kannst.


Und genau deshalb glaube ich auch nicht, dass jedem eine Personal Brand in die Wiege gelegt wurde. Ich glaube allerdings sehr wohl, dass man lernen kann, eine zu werden.



Aber lass mal kurz erklären...

Was ist eine Personal Brand überhaupt?

Für mich ist eine Personal Brand nicht einfach eine Person, die im eigenen Unternehmen sichtbar ist. Wenn das reichen würde, hätten wir inzwischen Millionen davon und jeder Mensch, der morgens seinen Kaffee in die Kamera hält, wäre eine Marke.


Eine Personal Brand entsteht dann, wenn Menschen nicht nur wissen, was du machst, sondern anfangen zu verstehen, wie du denkst.


Sie kennen deine Meinung. Sie wissen, was du wichtig findest. Sie können ungefähr einschätzen, wie du eine bestimmte Situation beurteilen würdest. Sie kennen deine Standards, deine Geschichten, vielleicht auch einige deiner Fehler und sie wissen vor allem, wofür du stehst.


Das bedeutet übrigens nicht, dass du dein komplettes Privatleben ins Internet kippen musst. Ich halte sowieso nichts von der Vorstellung, dass Personal Brand bedeutet, jede offene Schublade des eigenen Lebens öffentlich auszuräumen.


Persönlichkeit und Privatsphäre sind zwei verschiedene Dinge.


Eine Personal Brand entsteht nicht dadurch, dass Menschen dein Leben sehen. Sie entsteht dadurch, dass Menschen verstehen, wie du das Leben siehst.



Und das ist ein verdammt großer Unterschied.


Experte oder Personal Brand:

Wo liegt der Unterschied?

Wenn du dich als Expertin für E-Mail-Marketing positionierst, ist die Sache relativ klar. Du sprichst über E-Mails, Newsletter, Öffnungsraten, Automationen, Betreffzeilen, KPIs und darüber, warum die E-Mail, die jemand gestern verschickt hat, vermutlich wieder niemand gelesen hat.


Wenn du Instagram-Expertin bist, sprichst du über Instagram. Reels, Reichweite, Content-Arten, Hooks, Wachstum, Algorithmus und die große Frage, warum Reel Nummer 38 wieder nur 712 Aufrufe bekommen hat, obwohl man doch angeblich „alles richtig gemacht“ hat.


Du nimmst dein Thema und schlachtest es aus, bis dir irgendwann die Suppe aus den Ohren läuft.


Das meine ich überhaupt nicht abwertend. Eine spitze Expertenpositionierung funktioniert und kann gerade am Anfang sogar deutlich schneller wachsen, weil Menschen sofort verstehen, wofür du zuständig bist. Problem X? Geh zu Person Y. Herrlich einfach.


Bei einer Personal Brand funktioniert die Verbindung anders.

Menschen kommen vielleicht zunächst wegen eines bestimmten Themas zu dir, aber irgendwann bleiben sie nicht mehr nur wegen deiner Expertise. Sie bleiben wegen deiner Perspektive.


Und nochmal... sie kommen wegen deiner Expertise und bleiben wegen deiner Perspektive.


Du kannst über Business sprechen und am nächsten Tag über Familie. Du kannst über Marketing sprechen, über Geld, eine Entscheidung, die du gerade getroffen hast, einen Fehler, den du gemacht hast, oder darüber, warum du bestimmte Dinge im Leben komplett anders siehst als der Rest deiner Branche.


Und trotzdem hören die Menschen zu, weil nicht mehr das einzelne Thema die Verbindung herstellt.


Du bist die Verbindung.


Deshalb sage ich:

Ein Experte besitzt ein Thema. Eine Personal Brand besitzt eine Perspektive.



Warum Personal Brands durch KI noch wichtiger werden

Genau hier wird es in den nächsten Jahren richtig interessant, denn unser Kaufverhalten verändert sich gerade massiv.

Wissen war lange ein ziemlich guter Grund, einem Experten zu folgen und irgendwann bei ihm zu kaufen. Jemand wusste mehr über ein bestimmtes Thema als ich, also habe ich seine Inhalte konsumiert, Vertrauen aufgebaut und vielleicht irgendwann sein Produkt gekauft.


Heute kann ich viele dieser Informationen innerhalb von Sekunden bekommen.

Ich kann eine KI fragen, wie eine gute Welcome-Sequenz aufgebaut ist. Ich kann mir einen Funnel erklären lassen, Content-Ideen entwickeln, meine Positionierung auseinandernehmen oder analysieren, warum eine bestimmte Verkaufsseite wahrscheinlich nicht konvertiert.


Das bedeutet nicht, dass Experten verschwinden. Aber reine Information wird immer leichter verfügbar und damit zwangsläufig austauschbarer.

Was dagegen deutlich schwieriger zu ersetzen ist, sind Erfahrung, Urteilskraft, Geschmack, Geschichte, Persönlichkeit und Haltung.


Eine KI kann mir erklären, welche Möglichkeiten ich habe. Aber ich möchte vielleicht trotzdem wissen:

Was würdest DU tun?

Und diese Frage ist Gold wert.

Denn sie bedeutet, dass ich nicht nur dein Wissen interessant finde. Ich vertraue deinem Urteil.

Genau deshalb glaube ich, dass starke Personal Brands in Zukunft noch wertvoller werden. Nicht weil wir plötzlich alle unser Frühstück filmen müssen, sondern weil Menschen in einer Welt voller Informationen jemanden brauchen, dessen Einschätzung sie vertrauen.



Kann wirklich jeder eine Personal Brand werden?

Hier bin ich wahrscheinlich etwas unbequemer als viele andere.

Ich glaube nicht, dass jedem eine Personal Brand in die Wiege gelegt wurde.

Es gibt Menschen, die haben schon sehr früh eine unglaubliche Präsenz. Du kennst bestimmt diese Jugendlichen, die 16 oder 17 sind und bei denen du nach zehn Minuten denkst: Krass, der Mensch weiß ziemlich genau, wer er ist. Nicht unbedingt, was er die nächsten 40 Jahre machen wird, aber da ist eine Haltung, eine Meinung, eine Standhaftigkeit.


Und dann gibt es Menschen mit 45, die heute A sagen, morgen B und übermorgen vorsichtshalber gar nichts mehr, weil irgendein Mensch im Internet eventuell anderer Meinung sein könnte.


Das wird schwierig.


Trotzdem glaube ich, dass man sehr viel davon lernen und entwickeln kann. Man kann lernen, sich selbst besser zu verstehen. Man kann seine eigene Haltung herausarbeiten, Erfahrungen reflektieren, klarer kommunizieren und aufhören, bei jeder Meinung zuerst zu überlegen, ob sie möglicherweise jemandem nicht gefallen könnte.

Was man allerdings nicht überspringen kann, ist die Arbeit an sich selbst.

Denn eine Personal Brand kannst du langfristig nicht spielen. Irgendwann wird es anstrengend, eine Internetfigur aufrechtzuerhalten, die mit dem Menschen dahinter wenig zu tun hat.



Eine Personal Brand braucht Eier

Damit meine ich nicht, dass du absichtlich provozieren musst.

Du musst nicht morgens aufstehen und überlegen, welche Bevölkerungsgruppe du heute noch beleidigen könntest, damit dein Reel ordentlich Kommentare bekommt. Das ist keine starke Personal Brand. Das ist einfach anstrengend.


Aber du musst bereit sein, zu deiner Sicht auf die Welt zu stehen, obwohl andere Menschen eine andere haben.


Du musst sagen können: Ich glaube daran.

Und genauso: Daran glaube ich nicht.


Du darfst deine Meinung verändern. Selbstverständlich. Wenn mir jemand einen Blickwinkel zeigt, über den ich noch nie nachgedacht habe, kann ich trotzdem sagen: Krass, stimmt. So habe ich das bisher nicht gesehen. Das nennt man Entwicklung.


Etwas völlig anderes ist es, ein Fähnchen im Wind zu sein und die eigene Meinung immer danach auszurichten, wer gerade im Raum sitzt.

Eine starke Personal Brand braucht Rückgrat. Sie braucht eine eigene Welt, in die Menschen eintreten können. Manche werden diese Welt lieben und bleiben. Andere werden an der Tür stehen, einmal reinschauen und denken: Um Gottes willen, nein.

Auch gut.

Du brauchst nicht alle.



Der beste KPI für eine Personal Brand steht nicht in deinen Instagram Insights


Ich habe dafür inzwischen einen ziemlich einfachen Test.

Stell dir vor, eine Frau folgt dir morgens auf Instagram. Abends sitzt sie mit ihrem Mann am Tisch und sagt plötzlich: „Janine hat heute Morgen etwas gesagt und ich denke da schon den ganzen Tag drüber nach.“


Das ist für mich Personal Brand.

Nicht der Like. Nicht der Save. Nicht einmal der Follow.

Denn in diesem Moment ist dein Content nicht mehr auf Instagram geblieben. Dein Gedanke ist mit dieser Frau durch ihren Tag gegangen und sitzt jetzt mit ihr am Abendbrottisch. Noch stärker wird es, wenn sie irgendwann vor einer Entscheidung steht und sich fragt: Was würde Janine jetzt tun? Wie würde sie darüber denken?


Dann bist du zu einem Referenzpunkt geworden.



Genau hier verändert Personal Brand das Kaufverhalten

Wenn Menschen nur dein Produkt kennen, musst du ihnen dein Produkt verkaufen. Wenn sie deine Expertise kennen, musst du ihnen beweisen, dass deine Expertise ihr Problem lösen kann.

Wenn sie aber deine Personal Brand kennen, passiert vorher schon etwas anderes.

Sie haben dich vielleicht sechs Monate beobachtet. Sie kennen deine Geschichten, deine Standards und deine Meinung. Sie haben erlebt, wie du Entscheidungen triffst. Sie wissen, was du niemals machen würdest und bei welchen Dingen du sofort sagst: Lass den Scheiß.

Dadurch entsteht Vertrauen in deine Urteilskraft.


Und plötzlich verändert sich die Kaufentscheidung. Der Verkauf beginnt dann nicht erst auf einer 17 Bildschirmkilometer langen Salespage, auf der du verzweifelt versuchst, einen Menschen davon zu überzeugen, dass du wirklich, wirklich, wirklich die Richtige bist.


Die Entscheidung wurde längst vorher vorbereitet.

Durch deinen Content. Durch deinen Podcast. Durch deine Geschichten. Durch deine E-Mails. Durch deine Ergebnisse. Durch deine Haltung und durch all die kleinen Situationen, in denen Menschen gelernt haben, wie du denkst.


Genau das ist übrigens ein zentraler Teil dessen, was wir in RE:SELL machen.

Wir bauen nicht einfach mehr Content oder den nächsten Funnel, der nach drei Wochen wieder irgendwo zwischen fünf Automationen und einem vergessenen Freebie verendet. Wir bauen eine Verkaufswelt, in der deine Personal Brand, dein Content, deine Customer Journey und deine Verkaufspsychologie zusammenspielen.

Denn ich möchte nicht, dass deine Salespage einen Menschen erst von dir überzeugen muss.


Ich möchte, dass er dort ankommt und eigentlich schon weiß, dass er mit dir arbeiten will. Die Salespage soll die Entscheidung erleichtern. Nicht bei null anfangen. Und dafür ist eine starke Personal Brand verdammt mächtig.



Wie du eine starke Personal Brand aufbaust

Jetzt könnten wir natürlich einfach sagen: Sei du selbst.

Das müssen wir schon ein bisschen konkreter angehen...


1. Hör auf, deine Positionierung nur über dein Fachgebiet zu definieren

Deine Expertise ist wichtig. Gerade am Anfang brauchen Menschen einen Grund, warum sie dir überhaupt zuhören sollten. Aber wenn du eine Personal Brand aufbauen möchtest, reicht die Frage „Worin bin ich Expertin?“ nicht.


Frag dich zusätzlich: Wie sehe ich die Welt?

Was glaubst du über Erfolg? Was glaubst du über Geld? Wie denkst du über Arbeit, Familie, Verantwortung, Freiheit, Kunden, Beziehungen oder deine Branche?

Welche Dinge machst du bewusst anders? Welche Regeln hältst du für sinnvoll und welche für kompletten Schwachsinn?


Damit beginnt deine Welt.



2. Finde heraus, wofür du wirklich stehst

Und bitte schreib jetzt nicht „Freiheit, Authentizität und Leichtigkeit“ auf einen Zettel und erklär die Arbeit für beendet. Das sind schöne Werte. Aber sie sagen noch relativ wenig darüber aus, wie du denkst.


Interessanter sind Sätze wie:

Ich glaube, dass …

Ich glaube nicht, dass …

Ich habe durch mein eigenes Leben gelernt, dass …

Ich würde niemals …

Ich wünsche mir eine Welt, in der …

Menschen, die zu mir gehören, glauben …


Jetzt kommen wir an die Substanz.

Denn genau daraus entstehen später die Gedanken, die Menschen mit dir verbinden.


3. Mach deine Erfahrungen zu einem Teil deiner Marke

Eine Personal Brand braucht ein gelebtes Leben. Damit meine ich nicht, dass du erst durch sieben Katastrophen laufen musst, bevor du einen Instagram-Account eröffnen darfst.


Entspann dich.

Aber deine Erfahrungen haben deine Perspektive geprägt und genau diese Verbindung solltest du sichtbar machen. Erzähl nicht nur, was passiert ist. Erzähl, was du daraus gelernt hast. Welche Entscheidung danach anders war. Was du früher geglaubt hast und heute nicht mehr glaubst.


So wird aus einer Geschichte Haltung.



4. Zeig Entscheidungen statt nur Ergebnisse

Ich finde Entscheidungen für Personal Brands wahnsinnig spannend, weil wir darin unglaublich viel über einen Menschen erfahren.

Warum hast du einen Kunden abgelehnt?

Warum hast du dein Angebot verändert?

Warum hast du etwas beendet, obwohl es Geld gebracht hat?

Warum hast du dich für diesen Weg entschieden, obwohl alle anderen dir zu einem anderen geraten haben?


Das Ergebnis zeigt mir, was du erreicht hast.


Die Entscheidung zeigt mir, wer du bist.

Und genau das wollen wir bei einer Personal Brand sichtbar machen.



5. Wiederhole deine wichtigsten Gedanken, bis die Menschen sie dir zuordnen

Du brauchst nicht jeden Morgen eine neue Meinung.


Bitte nicht. Wir haben alle genug zu tun.

Eine starke Marke entsteht durch Wiederholung. Deine wichtigsten Überzeugungen dürfen immer wieder auftauchen, nur in anderen Situationen, Geschichten und Formaten.


Irgendwann hört jemand einen Satz und denkt:

„Das ist so typisch sie.“


Perfekt. Genau da wollen wir hin.


6. Zeig Persönlichkeit, nicht zwangsläufig Privatsphäre

Das ist einer der größten Denkfehler beim Aufbau einer Personal Brand. Du musst nicht alles zeigen.

Deine Kinder dürfen privat bleiben. Deine Beziehung darf privat bleiben. Dein Zuhause darf privat bleiben. Teile deines Lebens dürfen komplett dir gehören.


Aber deine Persönlichkeit darf nicht privat bleiben, wenn du eine Personal Brand aufbauen möchtest. Dein Humor. Deine Meinung. Deine Reaktionen. Deine Entscheidungen. Deine Art, Situationen zu betrachten. Deine Macken. Deine Begeisterung. Dein Geschmack.

Menschen brauchen genügend Facetten, um ein Gefühl für dich zu bekommen.



7. Produziere genug Content, damit Menschen dich kennenlernen können

Gerade am Anfang würde ich deshalb relativ viel Content veröffentlichen.

Nicht zehn Hochglanzproduktionen pro Tag. Wir haben schließlich noch ein Leben.


Aber genügend Kontaktpunkte.


Ein durchdachtes Karussell. Ein schnelles Reel mit einer Meinung. Eine Story aus einer Alltagssituation. Ein längerer Artikel wie dieser. Ein Podcast, in dem du einen Gedanken wirklich auseinandernehmen kannst. Nicht jeder Inhalt muss verkaufen.


Aber jeder Inhalt darf ein weiteres Puzzleteil deiner Marke liefern.


Mit der Zeit entsteht daraus ein Bild. Und irgendwann weiß ein Mensch nicht mehr nur:

„Sie macht Business.“Sondern: „Ich weiß, wie diese Frau tickt.“



8. Bau keine Personal Brand. Werde eine.

Das klingt vielleicht nach Wortklauberei, ist für mich aber der wichtigste Unterschied.

Du kannst Farben definieren, Fotos machen, eine Website bauen und eine Contentstrategie entwickeln. Alles sinnvoll.


Aber die eigentliche Personal Brand entsteht nicht auf deinem Moodboard. Sie entsteht dadurch, dass du klarer wirst. Klarer darin, was du willst. Klarer darin, was du nicht willst. Klarer in deinen Standards. Klarer in deiner Meinung. Klarer darin, wie du Entscheidungen triffst und welches Leben du eigentlich führen möchtest. Dann musst du irgendwann nicht mehr überlegen: „Passt das zu meiner Personal Brand?“


Du weißt es.

Weil die Marke keine Rolle ist, die du morgens für Instagram anziehst.

Sie bist du. Nur so klar, dass andere Menschen sie erkennen können.

Und genau das ist für mich die Zukunft von Personal Brand. Wir brauchen nicht noch mehr Menschen, die gelernt haben, wie man online aussieht wie eine Marke.


Wir brauchen Menschen, die für etwas stehen.


Menschen mit Erfahrungen. Mit Meinung. Mit Urteilskraft. Mit Geschichte. Mit Ecken, Kanten und der Fähigkeit, auch dann gerade stehen zu bleiben, wenn jemand anderer Meinung ist. Denn Wissen wird immer leichter verfügbar. Eine eigene Perspektive nicht.

Und wenn du es irgendwann schaffst, dass ein Mensch abends am Küchentisch über etwas spricht, das du morgens gesagt hast, hast du etwas aufgebaut, das sehr viel größer ist als Reichweite.


Dann hast du nicht einfach Content produziert.

Dann hast du einen Platz im Kopf dieses Menschen bekommen.

Und genau dort beginnt eine verdammt starke Personal Brand.

Kommentare


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Wer schreibt hier?

Ich bin Janine. Mama von vier Kindern, Unternehmerin, Mentorin und ziemlich schlecht darin, Dinge einfach so zu machen, nur weil man sie eben „so macht“.

Ich schreibe deshalb hier nicht darüber, wie Business theoretisch funktionieren müsste. Ich schreibe darüber, wie es funktioniert, wenn neben deinem Business auch noch ein echtes Leben stattfindet.

Über Personal Brands. Über Marketing. Über Verkaufen. Über Geld. Über Entscheidungen. Über Mut. Und immer wieder über die Frage:

Wie bauen wir ein Business, das nicht nur erfolgreich aussieht, sondern uns tatsächlich das Leben ermöglicht, für das wir irgendwann einmal losgegangen sind?

Ich glaube daran, dass Erfolg, Familie und Freiheit zusammengehören. Dass du nicht lauter werden musst, sondern klarer. Und dass ein gutes Business dich tragen sollte, statt dich permanent aufzufressen.

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